Der Juni im Wandel der Zeit

Eine kleine Zahlenspielerei mit animierter Grafik. Sehen wir uns die Temperaturen im Juni in Wien an. An der Wetterstation der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird seit 1872 gemessen. Das ergibt eine sehr schön lange Messreihe von knapp 150 Jahren.

Weil das Wetter von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich ist, macht es Sinn, Zeiträume von mindestens 30 Jahren zu betrachten. So sieht erkennt man etwaige Änderungen des Klimas.

Die folgende Animation zeigt für jeweils 30-jährige Zeiträume die Höchst- und Tiefsttemperatur in den Junis (orange und blaue Punkte) und die durchschnittliche Höchst- und Tiefsttemperatur (rote und blaue Linie).

Was fällt auf?

In der Animation sieht man deutliche Änderungen, vor allem in den letzten Jahrzehnten, zum Beispiel:

  • In den letzten Jahrzehnten hat es in Wien im Juni immer öfter über 30 Grad und immer seltener unter 10 Grad.
  • Höchsttemperaturen unter 20 Grad wurden immer seltener
  • Gleichzeitig kommen die Tiefsttemperaturen immer häufiger nahe an die 20-Grad-Marke
  • Der Durchschnittlicher Monatsverlauf von Höchst- und Tiefstwerten ist einige Grad wärmer geworden (rote und blaue Linie).

Schönen Start in den Juni!